Deutschland

„Flüchtlingsklasse“ an den Beruflichen Schulen in München-Au

Die Beruflichen Schulen der Armen Schulschwestern v.U.L.Fr. in München-Au sind Ausbildungsstätten, die das Bildungsangebot an der Zielgruppe junger Frauen ausrichten und damit dem Auftrag der Ordensgründerin Theresia Gerhardinger in besonderer Weise entgegenkommen. In Anbetracht der aktuellen Herausforderungen durch die vielen Menschen in Krisengebieten, die in Deutschland Zuflucht suchen und der dringenden Notwendigkeit, jungen Flüchtlingen schnellstmöglich über Bildung und Ausbildung die Chance zu geben, sich aktiv in unser Land zu integrieren und einzubringen, haben die Armen Schulschwestern beschlossen, an der Fachakademie für Sozialpädagogik und Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung eine zusätzliche Klasse für berufsschulpflichtige Frauen zu errichten.
Im Pfarrverband Mariahilf - St. Franziskus befindet sich eine große Gemeinschaftsunterkunft mit ca. 800 geflüchteten Menschen (Osramhaus, Hellabrunner Str. 1, München), von denen ca. 300 im berufsschulpflichtigen Alter sind, davon ca. 40 Frauen.
Ab September 2016 werden in den Beruflichen Schulen am Mariahilfplatz ca. 20 vorwiegend afghanische Frauen in einer zweijährigen Berufsintegrationsklasse intensiv die deutsche Sprache lernen und sich gleichzeitig beruflich orientieren. In Praktika können sie erste Erfahrungen im pädagogischen, pflegerischen und hauswirtschaftlichen Arbeitsfeld sammeln.
Das Projekt wird von der Regierung in Oberbayern gefördert durch Übernahme der Kosten für das Lehrpersonal. Für die Schulausstattung und die Unterrichtsmaterialien muss die Schule bzw. der Schulträger aufkommen.
Wenn Sie mit einer Spende dieses Projekt unterstützen können und dadurch zum Gelingen beitragen , sind wir Ihnen sehr dankbar.

Deutschunterricht für Schülerinnen mit Migrationshintergrund

Gerade in einer Großstadt wie München leben viele Menschen nichtdeutscher Herkunft. Die Kinder erfahren den Reichtum einer weiteren Sprache, sind beim Erwerb von Bildung aber stärker auf sich alleine gestellt. Kinder, die zu Hause kein Deutsch sprechen, während ihrer ersten Jahre am Gymnasium individuell und intensiv zu begleiten, ist uns ein großes Anliegen, für das uns keine staatlichen Mittel zur Verfügung stehen. Dennoch wollen wir Lehrkräfte als LernbegleiterInnen einsetzen, um diesen Kindern den Weg zur gymnasialen Bildung zu ebnen.

 

Bedarf für das Projekt: jährlich ca. 1500 €

 

Wir danken für Ihre Unterstützung.