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Brasilien

 
Sao Felix do Araguaia, Bundesstaat Mato Grosso

  Eine Schwester arbeitet in der Kinderseelsorge in der Diözese Sao Felix do Araguaia mit Stammesangehörigen der Xavante.  Zwischen 600 und 700 Indios leben auf einer Fläche, die halb so groß ist wie Deutschland. Das bedeutet, dass Schwester Erika auf staubigen Straßen in der Woche oft mehr als 1000 km zurücklegt, um auch die entferntesten Gemeinden zu besuchen. Gerade in den abgelegenen Orten leben die Familien mit den meisten Kindern in größter Armut. Von einem Ort zum anderen sind das oft acht- bis zehnstündige Autofahrten. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und viel Geduld erteilt die Schwester ihre Unterweisungen und bringt diesen Menschen Hilfe.
Bisher konnte die "Pastoral des Kindes" von den 6527 Kindern, die 2005 in einer Statistik erfasst wurden, nicht einmal die Hälfte erreichen. Das Projekt „Auf dass alle Kinder Leben haben“ erfordert engagierten Einsatz und ist in einem intensiven Aufbau begriffen.
    Sao Paulo


  Vier Schwestern arbeiten in „Jardim Eliza Maria“, einem sehr armen Stadtviertel am Rande von Sao Paulo. Während des Tages betreuen sie die Kinder in einem Gemeindezentrum. Am Abend unterrichten sie in 7 „Alphabetisierungsklassen“ Jugendliche und Erwachsene zwischen 17 und 70 Jahren. Diese hatten keine Möglichkeit eine Schule zu besuchen.
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